osterkal_sonntag

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Zwischen den dramatischen Geschehnissen vom Gründonnerstag
und dem Karfreitag liegen viele Stunden! Wenn man vom dritten Tag
sprechen will, habe ich auch ein klein wenig Mühe mit der Ordnung
eines 24-Stundentages.
 
In Folge müsste ich dieses Fenster erst am Ostermontag öffnen.
Aber ich möchte keine Traditionen kippen, denn wichtig ist jetzt nur
zu wissen, dass JESUS gestorben war und Sein Leichnam in aller Eile,
weil der Sabbat begann, seit Karfreitag mit Tüchern bedeckt in einem
 Felsgrab abgelegt wurde.
Bereits zu Lebzeiten bestellten sich begüterte Menschen ihr Grab.
Es wurde in einen Fels geschlagen und später, nachdem der Tote
einbalsamiert darin aufgebahrt war, wurde solch ein Grab für
gewöhnlich fest mit großen Steinplatten verschlossen.
Vor den Gräbern legten die Angehörigen und Freunde Blumen
nieder und kamen, um ihre Toten zu betrauern.
 
Für JESUS hatte Joseph von Arithmäa in großer Ehrfurcht sein eigenes
Grab zur Verfügung gestellt und IHN dahinein gelegt.
 
Es wurde bewacht von Soldaten, denn man wollte sicher gehen,
dass JESU sterbliche Überreste nicht heimlich von Seinen Anhängern
verschleppt würden. Denn JESUS hatte angekündigt, dass ER nach
drei Tagen auferstehen würde! Auch, wenn sie sich nichts
darunter vorstellen konnten, so hatten die Pharisäer und
Pilatus doch Angst, dass etwas Ungewöhnliches
geschehen könnte.
 
Sie wollten, dass die Geschichte hier für immer enden würde!
 
Aber! Sie endete nicht, denn was bis in die heutige Zeit hinein
für uns Menschen unfassbar ist, weil sie jeglicher menschlicher
Vorstellungskraft entbehrt und dem Bereich des Göttlichen,
und damit dem so oft Angezweifelten und Angefochtenen
zugeordnet werden muss, geschah am seither
so bezeichneten OSTERMORGEN:
       
 die AUFERSTEHUNG   JESU CHRISTI!
                

 

              

Unter Anderen war Maria von Magdala, eine der Frauen in
der biblischen Geschichte, die immer wieder als Getreue des
HERRN erwähnt wird, in der Frühe zum Grab des HERRN gekommen!
Sie wollte den Leichnam salben und in frische Tücher legen.
 
Mit Entsetzen fand sie das Grab offen und.....LEER!
 
Wo war ihr HERR?
Wer hatte den Stein davor weg genommen?
 
Und sie sah einen Engel sitzen, da wo JESUS gelegen hatte.
Er sagte zu ihr: "Fürchte dich nicht! Denn der HERR ist auferstanden!
Geh hin und verkünde dies!"
 
Ich weiß nicht, wie Maria dies begriffen haben mag! Eben noch
verzweifelt, betroffen und benommen von den Ereignissen der
Tage zuvor, verängstigt und doch mutig genug, zu ihrem HERRN
zu gehen, um IHM die allerletzte Ehre zu erweisen,
war sie gekommen . . .
 
Es gibt mehrere Aussagen, die sich scheint es in den vier
Evangelien widersprechen! Keine jedoch, die die Auferstehung
und das offene Grab betrifft!
 
Für mich ist klar: es war eine solch wunderbare wie
wundersame Situation, die BIS HEUTE nicht von den Menschen
ohne Weiteres angenommen wird, dass auch damals die Berichte
voneinander abweichen mussten und durften! Wer nun zuerst
mit Wem am Grab war, ob es ein Engel war oder ob es zwei waren....
      
DAS GRAB WAR LEER!
DER HERR AUFERSTANDEN!
         
Jene, die die Wahrheit erlebt hatten, nämlich, dass es wie bei einem
Erdbeben zuging, als sich der Stein von der Öffnung hinweg bewegte,
waren die Wachen! Sie spürten unmittelbar die unbeschreibliche
Kraft, die da im Inneren des Grabes wirkte!
 
Diese Auferstehung birgt ein Geheimnis Gottes in sich!
Wenn ich glauben kann, dass JESUS als Mensch, von Gott gesandt,
gekommen war, um am Kreuz auch für diesen Moment zu sterben,
so sage ich staunend: unbeschreiblich! Schwer zu fassen! 
Aber ich muss ihn nicht bezweifeln, er gehörte zum
vollendeten Plan Gottes!
       
Er ließ und lässt Alle wissen: JESUS lebt! Das allein genügt!
              
Die Menschen hatten sich, um Gott zu gefallen und in dem Wissen,
dass sie vor IHM schuldig waren, weil sie einfach die
10 Gebote nicht halten
 konnten, welches davon auch immer im Einzelnen, Altare gebaut,
auf denen sie Gott Opfer brachten! Sie glaubten IHM damit
wohlgefällig zu sein und dass Gott ihnen so die
Sünden vergeben würde. Aber nicht die Opfergaben waren es,
die Gott tatsächlich gefallen konnten, sondern nur das
Schuldbekenntnis
und der Reinigungswille der opferbringenden Menschen!
Gott sah, dass sie dringend Erlösung brauchten!
 
Er liebte und liebt diese Geschöpfe, die Er nach seinem Bilde,
Seiner Vorstellung und Idee ins Leben gerufen hatte
und die mit der von IHM geschenkten Freiheit eines eigenen
Willens und damit der Einhaltung Seiner Gebote
so zu kämpfen hatten!
          
Er Seinen SOHN - aus sich selbst heraus geboren - der
als Mensch ohne Sünde durch dieses Leben auf der Erde gehen
sollte, um für alle Menschen ein einmaliges Opfer zu werden,
was Gott wirklich als solches annehmen konnte!
 
Wir reden zu Ostern oft von einem Osterlamm! Das kommt
daher, dass zu Festen Lämmchen, denen man "reines Blut"
zuschrieb, geschlachtet wurden als Opfer und zu Ehren Gottes!
Ich bin überzeugt, dass Gott niemals daran Freude haben konnte!
Er wollte geistige Gemeinschaft mit Seinen Geschöpfen!
Gott ist Geist! Ein Heiliger!
 
Und aus dieser Liebe heraus opferte ER Seinen Sohn, damit
diese Verbindung neu entstehen konnte! Damit Opfergaben ein
Ende hätten! Daher auf den HERRN bezogen: das Osterlamm!
           
Am Kreuz nahm JESUS CHRISTUS all unsere Sünden auf sich!
ER starb mit unserer Last auf den Schultern, damit wir allein
durch IHN, der ewig ist, neuen Zugang auf direktem Wege zu
unserem Schöpfer haben!
        
Nun sagst du: Schön! Das war für die Menschen damals...
NEIN!
Das gilt auch für dich heute, DENN:
JESUS CHRISTUS ist noch immer, durch die Auferstehung gezeigt,
ein lebendiger GOTT!
Für IHN gibt es kein Damals und kein Ende!
Der Tod war eine Zwischenstation, das Grab aber konnte IHN
nicht halten! Unser HERR kennt nun auch diese
Erfahrung, Er ging voraus!
 
                 
Dass die zu Tode erschrockenen Wachen erst einmal umfielen
und dann in die Stadt liefen, um voller Schrecken zu erzählen,
was sie erlebten und dass man sie bestach mit Geld, damit sie
hingingen und dem Volk erzählen sollten, man habe den Leichnam
JESU geraubt, als sie schliefen, will ich noch anfügen!
Pilatus fürchtete Unruhen und wusste um die Gefahr für
seine Position. Ihm war diese Notlüge lieber.
Auch den Pharisäern war diese Erklärung recht!
           
Aber denke bitte einmal nach: kaum jemand kann für
ernst genommen haben, dass solch eine extra ausgesuchte
Wache schlief, als der Stein weg gerollt wurde!
        
Nachdem JESUS sich bei Seinen Jüngern und anderen,
ausgesuchten Menschen zeigte, verbreitete sich die
Kunde, dass ER auferstanden sei, rasch und viele
Menschen kamen in kürzester Zeit zu Erkenntnis und
Glauben an IHN.
Sie begriffen, wen sie da an´s Kreuz geschickt hatten.
 
Bis zu Pfingsten begleitete der HERR Menschen und lehrte sie
den neuen, einfachen Weg zu ihrem Schöpfer:
Durch den Glauben an IHN als den lebendigen Gott,
seine Kreuzigung und Auferstehung! 
     
So verbindet sich mit Ostern ein besonderes Erinnern aller
Menschen an das Kreuz von Golgatha, Jener, die im Glauben
angenommen haben,
dass JESUS der WEG, die WAHRHEIT und das LEBEN ist!
 
Mit dem Tag Seiner Auferstehung gilt, da ER spricht:
NIEMAND  kommt zum Vater, denn durch mich!
            
 
     
 
 
Ich danke dir, dass du bis hier hin so aufmerksam gelesen hast
und ich hoffe, ich konnte dir ein wenig die Bedeutung des
Osterfestes erklären und vielleicht an drei Tagen den Blick
für ein neues Verständnis öffnen!
 
 
Zum Pfingstfest schließe ich dieses Kapitel der Bibel ab.
Danach schließe ich den Kalender wieder.... 
                   
 
Mit seinem wohl bekanntesten Gedicht, das zum viel
gesungenen Lied vertont wurde, welches Dietrich Bonhoeffer
in seiner verdreckten, feuchten Gefängniszelle der Nazis schrieb,
in dem Wissen, dass nur noch sein Henker auf ihn wartete,
möchte ich diesen Oster-Kalender abschließen:
 
Von guten Mächten wunderbar geborgen,
erwarten wir getrost, was kommen mag.
 Gott ist mit uns am Abend und am Morgen
und ganz gewiss an jedem neuen Tag!
       
     
Ich wünsche dir sonnige, gesegnete Osterfeiertage!
 
Veilona
 
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