offener_brief

Zurück

          

 

 

Veilona (Name angepasst)                                                                                 H., 25.06.2007
 
 
SEB AG
> z. H.   Herrn L.
Ulmenstraße 30
60325 Frankfurt/Main
 
 
 
 
 
Immobilienverkauf: Übernahmeverlangen
 
Sehr geehrter Herr L.,
 
es vergingen inzwischen mehr als zwei Monate, in denen ich auf Ihren versprochenen Rückruf warte!
 
Sie teilten mir Mitte April´07 per Telefon mit, als ich mich beschwerte, dass seit vielen Jahren nie ein Ansprechpartner bei der SEB AG zu finden ist, der Konten und Vorgänge korrekt und komplett einsehen könne und auch sekundär handlungsfähig sei, dass „Sie nun mein zuständiger Berater seien und sich kümmern werden!“ Seit Ende April´07 warte ich seitens der Bank um Aufklärung über offene Gelder bei schiefgelaufenen Überweisungen für die mir falsche Trägerdaten von der Rechenzentrale und auch Herrn A. gegeben wurden. Nach wiederholter Zahlung innerhalb des vereinbarten Zeitraumes von drei Wochen bei korrekt übernommenen, geforderten Summen war plötzlich eine zweistellige Differenz ausgewiesen, deren Klärung es dringend bedurfte und noch immer bedarf! Von dieser Differenz erfuhr ich bei gezielter Nachfrage, um zu prüfen, ob die Gelder nach dem weiteren Überweisungsversuch ankamen. Anstelle Ihrer Aufklärung, woher die plötzliche weitere offene Forderung kommt, erhielt ich gestern eine (angebl.) zweite Mahnung!
Dieses Schreiben vom 25. Mai´07, welches Sie gesandt haben wollen, erhielt ich nicht! Selbst wenn, hätte es dennoch vorab einer ordentlichen Klärung Ihres Hauses , zu den verlangten Geldern bedurft! Künftige Post bitte ich Sie deshalb ab sofort zu Lasten Ihres Hauses per Einschreiber zu senden!
Seit Jahren!!! versteckt sich die SEB hinter Fusion, Umzügen und Umstrukturierung.
Von Mönchengladbach (BfG) über Oberhausen, Recklinghausen, bis Mühlheim und jetzt  auch Frankfurt wurde und werde ich bei Kontaktsuche herumgereicht. Es gibt kein Ziel, nie  weiß man bei Ihnen, wer wofür zuständig ist! Ein zuständiger Bearbeiter, der, seit Frau R.  meine Konten nicht mehr betätigt, zuständig ist, wurde nie genannt! Schreiben  wurden/werden ignoriert, Telefonate auf Servicenummern trotz Durchwahl umgeleitet. In  keinem Fall war ein endlich erreichter „Zufalls“bearbeiter in der Lage, über laufende  Vorgänge, gleich gar nicht über Vertragsdetails gänzlich Auskunft zu geben und somit  sekundär zu agieren. Immer musste erst „irgendwo“ nachgefragt werden und wurde  abgefedert durch Rückrufversprechungen. Diese wurden, wenn nicht völlig ausbleibend,  wie seit April ´07 wiederholt, erst nach mehr als einer Woche getätigt.
 
„Beratung“ erfolgte wenn, dann freundlich, jedoch ausschließlich per Telefon und  unkorrekt.
Wie ich heute weiß, nicht im Interesse des Kunden, sondern nur im Sinne Ihrer Institution.
 
So wurde bei der letzten Zinsfestschreibung verschwiegen, dass diese eine Bausparerablösung ausschließt und somit den dringlichen Verkauf bei so hoher Belastung erschwert bzw. unmöglich macht, den ich seit über fünf Jahren anstrebe! Trotz Wissen (meine meist handschriftlichen Faxe hat die SEB-AG mit Sendeausdruck erhalten), dass die mit unglaublicher Zins- und Zinseszinsbelastung laufende Finanzierung des von Ihnen viel zu hoch und somit nicht rechtmäßig erteilten Kredites, der ausschließlich auf dem Rücken meiner damals VIER Kinder aufgebaut ist, die jedoch innerhalb der Laufzeit das Haus bei entsprechend im Vorfeld berechenbarer Mündigkeit verlassen, nicht wie geplant verlaufen kann! Ich erinnere an den eingelegten Aufwendungsdarlehenstopp von 2000. Sie wurden genau über die Situation informiert; intensiver noch seit Frühjahr 2005, bei Arbeitslosigkeitsbeginn meinerseits.
Einen vom letzten Makler avisierten potentiellen Käufer in 2006 lehnten Sie ab und suchten keine Verhandlungsbasis, um das Haus an ihn angemessen zu verkaufen und die Ihnen bekannte, inzwischen drastisch zugespitzte Situation in allseitigem Interesse zu lösen. Auch das Maklerbüro hatte und hat Mühe an den entsprechenden Bearbeiter zu kommen, entsprechende Kulanz und Toleranz fehlen.
Begünstigt wurde die laufende Immobilienfinanzierung über Jahre nach dem Kreditvertragsabschluss durch die Ihrerseits im Vorfeld nicht kalkulierbare Geburt WEITERER ZWEI KINDER!!! Anderen Falls hätte sich die Situation schon länger dramatisch verändert und es wäre deutlich geworden, dass der zugestandene Kredit unrechtmäßig ist. Bei der Aufstellung der Finanzierung wurde beschwichtigt, als die Kinder als tragende Säulen erkennbar wurden, dass sich „alles rechnet“! Zweifel wurden vom Tisch gewischt.
 
 
Selbst ohne unvorhersehbare Partnertrennung ist der Vertrag, wie von Ihnen in Zusammenwirken mit dem Bauherren STEMO, der WfA, Badenia und diversen Versicherungen kalkuliert, nicht realisierbar. Meine Mitwirkung bestand ausschließlich in der Auskunftspflicht und der Zustimmung zur angebotenen Finanzierung im Vertrauen auf Ihr Haus nach Treu und Glauben! Bedenken wurden wie eben erwähnt. seitens der BfG und der Stemo damals zerstreut! Wie die WfA eine Genehmigung erteilen konnte, ist auch fraglich. Wohl hatte diese Bedenken angemeldet! Ihre heutige Aussage, dass Ihnen die Immobilie selbst im Falle einer Zwangsversteigerung keine Einbuße bringt, da Sie an erster Stelle als Hauptgläubiger Ihr Geld erhalten werden, lässt den Schluss zu, dass Sie besseres Wissen nicht anwendeten bzw. Treu und Glaube übergingen, von welchem jeder Bürger einer Bank gegenüber ausgehen darf und muss! Denn das Wissen haben Sie und somit auch die Pflicht, es anzuwenden zum Verständnis und Schutz aller Vertragspartner. Ich gehe davon aus, dass es Ihrer Institution egal war/ist, ob Kreditnehmer früher oder später zu Schaden kommen. Sie bestehen ausschließlich auf Ihre Zahlungsforderung, die Sie selbst aber mit zu verantworten haben!
 
In diesem Fall schädigen Sie nicht nur mich und meine Kinder bei Verlust durch anstehende Zwangsversteigerung und private Insolvenz, sondern hauptsächlich auch bei zwangsläufig sozialem Tiefgang den Staat. Zum Einen hat der die Auflage, sich um die Existenzsicherung der Betroffenen zu bemühen, zum Anderen bleibt die WfA unbedarft, die ebenso auf staatlicher Zuwendungsbasis den Immobilienkauf stützte. Sorge und Bestreben der SEB AG, allein nur diese Staatsbelastung abzuwenden, ist bisher in keiner Form erkennbar.
Es ist mir durchaus klar, dass der Staat an der Finanzierung, die mit Zinsen und Zinseszins einhergeht, Gewinn macht, jedoch nicht bei auf Dauer undurchführbaren Verträgen! Er wird geschädigt!
 
 
Ich unterstelle Ihnen auf Grund Ihres gesamten Verhaltens, welches nun auch die ARGE H. seit Längerem nachvollziehen kann, dass es Ihre Methode ist, Vertragspartner durch nichterkennbare Strukturen taktisch, allein schon bei bloßem Kontaktversuch erfahrbar, mürbe zu machen. Selbst dringliche, klärende Telefonate einer staatlichen Institution ignorieren Sie. Dabei ging es mit dieser u. a. darum zu klären, wieso Sie sich doppeltes Geld zu meinen Lasten einzogen, obwohl Ihnen dieses bereits von der ARGE H. nach Absprache und schriftlich fixierter Information(!) korrekt überwiesen wurde. Für diese von mir zurückgeholten Summen sind weder die Arge noch ich bereit, wie von Ihnen bereits angelastet, Rückbuchungskosten oder Zinsen (?) zu übernehmen! Hieran zeigt sich wiederholt die Struktur, die dem Kunden keinen Überblick gewährt und Ihre Ignoranz! Auch, scheint es, dass es in Ihrem Haus infrastrukturell keine überschaubare Linie gibt, sonst könnte so etwas nicht passieren.
 
Eine vor Monaten zurückgezogene Einzugsermächtigung meinerseits wurde vollkommen ignoriert. Sie war der Auslöser der eingangs genannten Zahlung, da ich mir das einfach weiter abgebuchte Geld zurück zog! Diesem Rückzug folgte lediglich eine Drohung, sofort den Fehlbetrag zu überweisen, „anderen Falles wird der gesamte Kredit zur Zahlung mit einem Male fällig!“ Eine Entschuldigung für das „Übersehen“ des Einzugsermächtigungsstopps und/oder ein erwartetes Aktivwerden Ihrerseits blieb auch bei dieser Maßnahme meinerseits aus.
 
 
Da Sie bisher eine horrente Zinssumme einnahmen, eine Bausparerablösung nicht erfolgen konnte und somit ein Hausverkauf bei so hoher Belastung bisher unmöglich war, nehme ich Sie in die Pflicht, da es tatsächlich immer noch IHRE IMMOBILIE ist und der unberechtigte, überhöhte Kredit von Ihnen zugeteilt wurde,
 
umgehend mit allen der SEB-Bank zur Verfügung stehenden Mitteln die Immobilie zu verkaufen. So, dass keiner der drei Vertragspartner, einschl. dem Wfa zu Schaden kommt.
Und des weiteren zahlenmäßig überhängende Forderungen zu belegen, wie seit April´07
meinerseits versucht wird heraus zu finden!
 
 
Sie haben vierzehn Jahre ordnungsgemäß Ihr Geld erhalten und sind seit zwei Jahren  informiert, dass der Vertrag nicht haltbar ist. Selbstverständlich bin ich analog bemüht,  das Haus anzubieten!
Jedoch bis ausschließlich 31.8.07, dann bin ich nicht mehr zahlungsfähig.
Betreffend beide Partner: (xxxxxx= rein persönliche Info!xxx).
Hierdurch wurden Sie wiederum aktuell informiert.
 
 
Ich weise in diesem Zusammenhang darauf hin, dass Sie mir die Auskunft auf meine Anfrage im Mai´07, wie Sie sich einen Vertragsablauf bis zum vereinbarten Endtermin des Abschlusses vorstellen, verweigerten! Sie beantworteten sie lediglich mit der Angabe des Kontenstandes bzw. der derzeitigen Ablösesumme und „hofften, mir damit gedient zu haben“!
Eine klare Antwort, wie die Vertragsfortsetzung fristgemäß aussehen soll, übergingen Sie. Sie hätten bei Nachvollzug mitteilen müssen, dass sie nicht mehr realisierbar ist und spätestens jetzt aktiv werden müssen. Gesetzt des Falles, sie wäre zu schaffen, würden Sie einen Preis erzielen, der einer Luxusimmobilie entspräche. Die bereits gezahlten Zinsen, Zinseszinsen und anfangs sogar monatlichen Kontenauszugsgebühren für zwei Konten, die immer mehr den Kredit addierten, sowie weitere Gebühren sprechen für sich.
 
Medienberichten zu Folge wurde Verschiedenes an Ihrem Walten als Bank offiziell bereits  kritisiert und in Frage gestellt, wie jenes einiger Ihrer (Versicherungs)Partner.
Im Abgleich zu meiner Finanzierung gibt es Parallelen.
 
 
Ich musste Ihnen bei Kreditvertragsabschluss vertrauen, Sie hatten und haben das Wissen! Jeder Bürger darf davon ausgehen, eine angepasste Finanzierung von einem Bankinstitut zu erhalten und dass auch der Kreditgeber  bemüht bleibt, so wie es bei anderen renommierten und namhaften Geldinstituten üblich ist, im Falle von Schwierigkeiten durch Regulieren und ernsthaftes Mühewalten Vertragsprobleme abzuklären und möglichen Schaden für alle Beteiligten abzuwenden! Sie haben dies bisher wie oben aufgezeigt unterlassen. In keiner Weise ist ein Bestreben um Kundennähe, korrekte Beratung und Betreuung, Regulierung und/oder Kulanz erkennbar.
Bevor Sie Ihre Filialen verlegten, erweiterten und somit umstrukturierten, waren Sie territorial nahe und flexibel. Heute erwarten Sie trotz Sitzverlegung Ihres Hauses vom Kunden, wie Sie dies beiläufig forderten, dass er stundenlange Wege zu Ihnen fahren soll.
Im Gegensatz zu Ihrem derzeitigen Verhalten waren Sie bei dem Abschluss des Kreditvertrages von sich aus sehr rührig und um Kunden- und Bauherrennähe bemüht und sofort bereit zu verhandeln!
 
 
Dieses Schreiben stelle ich als offenen Brief aus. Auch geht es mit gleicher Post an weitere verschiedene Adressaten, um mein Privatrecht zu schützen und weitere Schritte ableiten zu können.
Ihre schriftliche Antwort erwarte ich freundlichst bis zum 09.07.2007 per Einschreiber. Dazu die Erklärung zu den geforderten Geldern, welche für mich nicht nachvollziehbar sind. Hier geht es nicht um Zahlungsunwille, sondern um eine berechtigte Auskunft! Bei Stillschweigen gehe ich davon aus, dass Sie innerhalb kürzester Zeit das Objekt S-str. Nr. in H. verkaufen werden. Eine persönliche Vorsprache ist in H. oder in diesem Objekt selbst nach tel. Terminabsprache möglich.
 
 
 
 
 
Mit freundlichen Grüßen
 
 
 
 
Partner 1                                               Partner 2
(Diese Unterschriften sind auch in Kopie gültig)
 
 
 
 
An Verteiler:
Mit der Bitte, das
Anschreiben zu beachten! 
            
 
Info zum Stand der Dinge: 08.08.07:
     
Die Antwort?
 
Es ist kaum zu glauben! Sie kam sehr spät und von einer Urlaubsvertretung, da
"mein Bearbeiter" in Urlaub sei und ich sonst noch drei Wochen warten müsse!
UND: In Form eines Anrufes!!!
Die Behauptung, dass die Mitarbeiterin meine Zeilen gelesen habe, darf ich deshalb
anzweifeln! Nein, ich muss sie anzweifeln, denn es war nicht zu überlesen, dass ich
mich beschwerte über die "Kundennähe", mit der man groß Werbung macht!
Ich habe den Anruf abgeblockt und auf punktueller schriftlicher Antwort bestanden!
Immerhin kamen Kontenbelege, die mir jedoch noch immer keine korrekte Auskunft
geben.
Zwischenzeitlich gingen die nächsten Schreiben an die SEB AG Frankfurt:
Ich habe inzwischen zudem gefordert, einen Nachweis über die Rechtmäßigkeit
der Kreditvergabe mit Dokumentation der damaligen Risikorecherche der Daten
von Einkommen und Vermögen 1991/92 zu erbringen! 
Bisher wie erwartet KEINE REAKTION! GAR KEINE!
Ich informiere weiter!
             

                                                                                                    

 

 



Kostenlose Webseite von Beepworld
 
Verantwortlich für den Inhalt dieser Seite ist ausschließlich der
Autor dieser Homepage, kontaktierbar über dieses Formular!